Erdbeben auf Lombok

Update 10. August 2018:

Am späten Vormittag des 9. August erreichte uns folgende Nachricht von Juaini: „Vor wenigen Stunden gab es ein erneutes starkes Nachbeben. Es ist das dritte größere Beben innerhalb von nicht einmal zwei Wochen. In den Dörfern, in denen wir arbeiten, sind etwa 80 % der Häuser zerstört. Es hat viele Verletzte gegeben. Dieses Mal sind auch die Dörfer Suela und Pringgasela betroffen, in denen GMI Dorfentwicklungsprojekte fördert.“

Update 6. August 2018

Gestern Abend, gegen 19:45 Uhr Ortszeit erschütterte ein Beben der Stärke 7,0 die Insel Lombok. Erneut wurden viele Gebäude zerstört. Mehrere tausend Menschen haben im Freien übernachtet. „Gema Alam“ Leiterin Haiziah veröffentlichte auf Facebook einen Spendenaufruf, um Menschen in den betroffenen Dörfern mit Hilfsgütern wie Decken, Zelten und Reis helfen zu können.

29. Juli 2018

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 erschütterte die Insel Lombok am Sonntagmorgen kurz vor 07:00 Uhr Ortszeit. Auch in den ein bis zwei Autostunden vom Epizentrum entfernt liegenden Dörfern Pringgasela und Suela, in denen wir Dorfgemeinschaften mit Mikrokrediten unterstützen, waren die schweren Erdstöße zu spüren.

„Die Menschen stürzten in Panik aus ihren Gebäuden“, berichtet uns Juaini, Programmkoordinator unserer Partnerorganisation „Gema Alam“ auf Lombok, den wir wenige Stunden nach dem Erdbeben erreichen konnten. „Uns und unseren Familien geht es gut. Keinem unserer Mitarbeiter ist etwas passiert. In den von uns betreuten Dörfern ist ebenfalls kein größerer Schaden entstanden. Viele von uns haben aber Freunde, die in einem Dorf in der Nähe von Mount Rinjani wohnen. Dort gab es einen gewaltigen Erdrutsch.“

Dazu unser Vorstandsvorsitzender Tobias Schüßler: „Besonders betroffen waren wir, als wir Haiziah, die Leiterin von „Gema Alam“ erreichten und sie berichtete, dass einer ihrer Freunde unter den Opfern ist. Im Laufe des Tages gab es noch etliche, teils starke Nachbeben. Menschen starben, andere wurden durch Trümmer verletzt, viele Wohnungen wurden zerstört. Wir stehen mit unseren Partnern vor Ort in engem Kontakt.“