Update: Erdbeben in Indonesien

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Seit dem verheerenden Erdbeben Anfang August stehen wir in regem Austausch mit den Leitern unserer Partnerorganisation Gema Alam. Selbst 8 Wochen später gibt es immer noch fast täglich mehrere kleinere Nachbeben. Die Mitarbeiter von Gema Alam haben inzwischen zusammen mit anderen Hilfsorganisationen mehrere Übergangsunterkünfte errichtet. So ist es besonders für schwangere und stillende Frauen, Kinder und ältere Menschen möglich, aus den Sammel-Notunterkünften herauszukommen und das Risiko von ansteckenden Krankheiten zu verringern.

“Zusätzlich können wir jetzt die Kleinunternehmer in den Dörfern Beririjarak, Pringgasela und Sapit, die nicht so stark vom Beben betroffen waren, dabei unterstützen, ihre Geschäfte wieder zu eröffnen”, berichtet Juaini, Projektleiter von Gema Alam. “Auf diese Weise können sie wieder selbst für sich sorgen und sind nicht mehr abhängig von Nothilfe-Paketen.”

„Wir haben bereits erste Auszahlungen von Mikrokrediten vereinbart, damit die Menschen nicht auch noch durch die horrenden Zinsen lokaler Geldverleiher in eine Schuldenfalle geraten“, erklärt Tobias Schüßler, unser Vorstandsvorsitzender. „Die Kleinunternehmer in den Dörfern, die unsere Partner betreuen, möchten möglichst schnell wieder auf eigenen Beinen stehen und nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Mit Mikrokrediten unterstützen wir sie dabei, denn das Geld bleibt auch nach der Rückzahlung in den Dorfgemeinschaften und unterstützt weitere Betriebe.“